Institut fächerübergreifenden Studierens und Forschens e.V.
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 Projekt AusländerInnenrecht im IfSF

 

Noch bis zum 30.09.1965 - also gut 20 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus - galt in Deutschland die faschistische Ausländerpolizeiverordnung vom 22.08.1938. Kein guter Anfang des neuen deutschen Staates und seines Umgangs mit ausländischen MitbürgerInnen. Erst am 01.10.1965 trat das erste Ausländergesetz (AuslG 65) in Kraft.

Beim Inkrafttreten des AuslG 65 lebten etwa eine Million AusländerInnen in Deutschland, meist sogenannte Gastarbeiter, die sich nur kurzfristig in der BRD aufhalten sollten. Anfang der 90er Jahre hatte sich die Situation entscheidend verändert. Die "Gastarbeiter" lebten bereits über 20 Jahre in Deutschland; ihre Kinder wuchsen in der BRD auf.

Die veränderte Weltlage zwingt immer mehr Menschen, aus ihrer Heimat zu fliehen und Asyl zu suchen. Dies betrifft auch die BRD. Um der veränderten Situation und den neuen Anforderungen gerecht zu werden, trat am 01.01.1991 ein neues Ausländergesetz (AuslG) in Kraft, welches als primäres Ziel hatte, den weiteren Zuzug von "Ausländern" zu stoppen. Gleiches Ziel hatte die Einschränkung des Asylrechts durch die Änderung des Grundgesetzes und die Änderung des Asylverfahrengesetzes. Die Rechtsstellung der in der BRD lebenden AusländerInnen hat sich dadurch überwiegend verschlechtert.

Im Projekt AusländerInnenrecht befassen wir uns mit dem Sonderrecht, das für "Ausländer" in der BRD gilt. Wir verfassen Publikationen, erstellen Gutachten und erarbeiten international vergleichende Studien. Wir untersuchen Auswirkungen, veranstalten Schulungen, Seminare und klären über Gesetze und Regelungen auf. Dabei ergreifen wir Partei für die Rechte der hier lebenden AusländerInnen und AsylantInnen!

Projekttreffen: Jeden Montag 10 Uhr, in Raum B 15 a (Universität Trier).
Kontakt: Johannes Glembek, Tel.: 0651/73173 Email: IfSF@uni-trier.de